Ressourcenorientierung und Wertschätzung
Den Hilfeangeboten liegt die Grundannahme zugrunde, dass Klienten in der Regel die erforderlichen Möglichkeiten und Potenziale haben, ihre Probleme selbst (oder mit organisierter Unterstützung) zu lösen. Dieses Bewusstsein gilt es ihnen auch zu vermitteln.
Die Adressaten der Hilfe, Kinder/ Jugendliche und ihre Eltern sollen in ihren spezifischen Lebenslagen und ihren persönlichen sozialen Umfeldern gesehen werden, aus denen heraus sie ihren Unterstützungsbedarf formulieren. Parallel dazu soll erkannt werden, welche Normen, Werte und Handlungsmotivationen sich aus diesen subjektiven Sichtweisen ergeben, die wiederum die Grundlage und Orientierungsgröße gleichermaßen für die Hilfeplanung und -gestaltung bilden. Dies soll eine möglichst hohe Indentifikationsfähigkeit der Hilfe als tatsächlichen Bezug zum eigenen Leben und Erleben herstellen.

